Literatura de Cordel

1 / 8 / 2017

Straßenliteratur aus dem Nordosten Brasilien

14. September bis 14. Oktober 2017

Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 14. September 2017

Literatura de Cordel

Straßenliteratur aus Brasilien

Die Literatura de Cordel, auf Deutsch könnte man die Groschenhefte auch Wäscheleinen-Literatur nennen, kommt aus dem Nordosten Brasiliens. Aus einheimischen, europäischen und afrikanischen Erzähl-, Druck- und Verlagstradtionen entwickelte sich seit dem 17. Jahrhundert diese besondere brasilianische Literaturform. Es handelt sich um kleine, billig produzierte Hefte von 8, 16 oder auch 32 Seiten, die oft auf der Straße geschrieben, gesetzt, illustriert, gedruckt, auf Leinen zum Trocknen aufgehängt und zum Verkauf angeboten werden.

Cordels beinhalten volkstümliche Geschichten, Gedichte und Lieder. Sie berichten aber auch von aktuellen und historischen nationalen und internationalen Ereignissen, von wichtigen Persönlichkeiten aus dem alltäglichen Leben, aus Religion, Wissenschaft, Kunst und Politik.

Die Umschläge wurden seit Beginn mit einfachen, ausdrucksstarken Holzschnitten illustriert und durch Bleisatztypografie ergänzt. Später kam das fotografische Klischee und auch der Offsetdruck dazu. Trotz wechselnder Reproduktionstechniken haben alle Codels etwas gemeinsames: Sie folgen dem öffentlichen Interesse. Sie bieten dem Publikum wonach es fragt oder wovon es noch keine Ahnung hat; und das so billig wie möglich. Cordels sind ein Massenmedium. Ein ganzer Koffer voll wird im MFI ausgestellt.

Mit herzlichem Dank an Annekatrin Fahlke und João Lin, die bei der Zusammenstellung der Ausstellung sehr geholfen haben.

Politik gestalten

27 / 7 / 2017

Eine Plakataktion der Klassen Hickmann und Wagenbreth

Universität der Künste Berlin

3. August bis 9. September 2017

Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 3. August, 19 Uhr

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog, 64 Seiten, 4farbig, im Format A6

Fons Hickmann: Seid politisch!

Das Plakat ist die Waffe der Kunst. Und jede Zeit braucht ihre politischen Plakate.

Wir befinden uns in einer Phase, die an politischen Wandlungen geradezu zu bersten scheint. Es gibt zahlreiche Wahlen, Europa steht vor Spaltung oder Neubeginn, gefestigte Demokratien geben ihre Ideale auf, internationale Konflikte wirken wie Zeitbomben. Es gibt Bewegungen in alle Richtungen und maximale Verunsicherung darüber, wie sich die Zukunft entwickelt, sei es gesellschaftspolitisch, umweltpolitisch oder bildungspolitisch.

Dieses Klima politisiert auch unsere Studierenden. Sie machen sich Gedanken darüber, wie sie selbst inmitten der Veränderungen stehen. Sie diskutieren darüber, was ihnen Angst macht und was ihnen Hoffnung gibt. Sie denken darüber nach, wie sie die politischen Entwicklungen beeinflussen können. Und sie schlussfolgern daraus, dass sie dies mit ihren Mitteln tun können, mit den Mitteln ihrer Kunst.

Die politische Agitation ist ein essentieller Teil der demokratischen Auseinandersetzung und je politischer die Gesellschaft ist, desto mündiger ist sie. Die Visualisierung von politischen Ideen ist dabei essentieller Bestandteil. Junge Gestalterinnen und Gestalter realisieren ihren Eindruck aktueller Politik und ihre Ideen von politischem Wandel. Sie tun das mit Vehemenz, mit Zeitgeist und mit Humor – und das zeigen wir hier.

Politik gestalten

27 / 7 / 2017

Eine Plakataktion der Klassen Hickmann und Wagenbreth

Universität der Künste Berlin

3. August bis 9. September 2017

Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 3. August, 19 Uhr

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog, 64 Seiten, 4farbig, im Format A6

Henning Wagenbreth: Banal, fatal, egal oder radikal?

Wenn in Wahlkampfzeiten allenthalben Parteiplakate angeschlagen werden, sorgt sich regelmäßig die politische Öffentlichkeit um die Wahlbeteiligung und den Politikverdruß unter den jungen Wählern. Wenn man sich dann aber die Selbstdarstellungen der Parteien anschaut, beschleicht einen der Verdacht, daß es sich nicht um Politikverdruß sondern erstmal um Plakatverdruß handeln könnte.

Überraschende Bilderfindungen, außergewöhnliche Techniken, Experimente, Satire, Humor, Emotionen und partizipative Ansätze sucht man in den großen Plakatkampagnen vergebens. Sie scheinen mit den politischen Marketing-Strategien nicht kompatibel zu sein. Die Parteien entwickeln ihre Strategien zentral. Der kleinste gemeinsame Nenner des jeweiligen Parteiprogramms, die Angst vor differenzierteren Aussagen und der auf Personen zugeschnittene Wahlkampf produziert über Parteigrenzen hinweg verwechselbare Ergebnisse.

Die Studenten der Plakat- und Illustrationsklasse der Universität der Künste Berlin wollen der aktuellen politischen Plakatlandschaft neue Vorschläge entgegensetzen. Sie suchten nach Bildern, Zeichen und Texten zu den Themen ihrer Generation. Sie experimentierten mit Zeichnungen, Schrift und druckgrafischen Techniken, aber eben auch mit ihren eigenen politischen Positionen und wie diese aufs Papier gebracht werden könnten. Bevor sie eine politische Haltung propagieren, wollten sie sich erst eine eigene bilden.

Es entstand eine Serie von fast einhundert A1-Plakaten, im Siebdruck und im Digitaldruck produziert, persönliche Statements und individuelle Meinungsbilder als Beitrag der jungen Generation zum politischen Meinungsbildungsprozess im Wahljahr 2017 und vielleicht darüber hinaus.

Steven Guarnaccia – Fatherland

0 / 7 / 2017

13. Juli bis 30. Juli 2017

Ausstellungseröffnung am 13. Juli, 19 Uhr, mit Steven Guarnaccia

Steven Guarnaccia is an illustrator and designer, and Associate Professor of Illustration at Parsons The New School for Design, where he was the director of the Illustration Program from 2004-2011. He was previously the art-director of the Op-Ed page of the New York Times.

During his 35-year career as an internationally recognized illustrator he has worked for major magazines and newspapers, including the New York Times, Abitare, Rolling Stone and Domus, has created murals for Disney Cruise Lines, and exhibition drawings for a show of Achille Castiglione’s work at the Museum of Modern Art.

He is the author of books on popular culture and design, including Black and White, a book on the absence of color, published by Chronicle Books. Guarnaccia has designed watches and packaging for Swatch, and greeting cards for the Museum of Modern Art. He has won awards from the AIGA, the Art Directors Club, and the Bologna Book Fair and has exhibited his work in one-man shows in the USA and Europe.

His children’s books include The Three Bears: A Tale Moderne, The Three Little Pigs: An Architectural Tale and Cinderella: A Fashionable Tale, all published by Corraini Editore in Italy and Abrams in the US. His exhibition, Fatherland, was first shown at the Hamelin Gallery in Bologna in 2015, and has since traveled to London for the East London Comic Arts Festival and to Barcelona for the FLIC festival.

G 8

8 / 6 / 2017

augen:falter im MFI

8. Juni bis 8. Juli 2017

Ausstellungseröffnung Donnerstag, 8. Juni, 19 Uhr

Der Ausstellungstitel G8 steht hier sinnbildlich für die Gruppe der acht augen:falter, einer artistischen Vereinigung, die im Jahr 2009 gegründet wurde – nicht zuletzt, um Gipfel zu stürmen. Dem Künstlerkollektiv mit Leidenschaft für originalgraphische Techniken gehören Inka Grebner, Urte von Maltzahn-Lietz, Gerlinde Meyer, Franziska Neubert, Julia Penndorf, Nadine Respondek-Tschersich, Petra Schuppenhauer und Katja Zwirnmann an.

Die Künstlerinnen arbeiten gemeinsam an verschiedenerlei Publikationen im Bereich der Druckgraphik. Diese Gemeinschaftswerke stellen sie neben eigenen Büchern, Mappen und Graphiken auf Buch- und Graphikmessen in Deutschland und anderswo aus.

Jüngstes Beispiel für die erprobte Zusammenführung der unterschiedlichen künstlerischen Handschriften sind die Holzschnitte für das Buch »Einübung ins Paradies«. Die zugrunde liegende Erzählung von Ingo Schulze spielt im Tierpark Berlin. Das – bis hin zum Text im Bleisatz – ganz und gar originalgraphische Buch wurde in der Abteilung Grafisches Gewerbe des Museums der Arbeit in Hamburg gedruckt. Eine Auswahl der Werke von augen:falter kann im Ministerium für Illustration erworben werden.

Henning Wagenbreth

9 / 5 / 2017

The Tobot Tower, a semiotic skyscraper

10. Mai bis 2. Juni 2017

Tobot-Bloks sind ein Satz von über 1300 Holzbausteinen, die mit Wörtern, Bildern, Zeichen und Ornamenten bemalt wurden. Das Akronym Tobot ist aus den Worten toy und robot zusammengesetzt. Die Tobot-Bloks sind zum einen ein Spielzeug mit dem man Wörter und Bilder kombinieren aber auch mechanistisch architektonische Strukturen bauen kann.

Ein Tobot-Blok ist zunächst nur ein Stück Holz. Sobald ein Begriff auf ihn gemalt wird, wird er zu einem Behälter von Unterbegriffen, Metaphern, Assoziationen, Urteilen und Gefühlen. Weil der auf das Holz gemalte Begriff abstrakt ist, wird der Tobot-Blok vom Betrachter mit konkreten Inhalten gefüllt. Mit welchen das hängt von dem mentalen Sprach- und Bildlexikon ab, das sich der Betrachter im Laufe seines Lebens zusammen getragen hat.

Die Bilder auf den Tobot-Bloks sind zwar konkreter, aber sie nähern sich in ihrer abstrahierten Form den Schriftzeichen wiederum an. Sie werden durch die Eliminierung von Räumlichkeit, die Reduktion auf die wesentlichsten Elemente und wenige Farben schnell lesbar gemacht. Diese Vereinfachung bereitet die Bilder auf die Begegnung mit den Wörtern vor.

Wie Würfel fallen Tobot-Bloks auf eine ihrer sechs Seiten. Im zufälligen Aufeinandertreffen von Wort- und Bildbausteinen entwickelt sich der Spaß am Spiel. Die Worte beschreiben und interpretieren die Bilder. Die Bilder kontextualisieren und illustrieren die Worte. Durch die Kombinationen entstehten banale und phantastische, politische und absurde, komische, rassistische, tragische und poetische Ideen. Unser Verstand scheint so angelegt zu sein, daß er in noch so sinnlosen Aussagen erstmal nach Sinn sucht.

Jenseits der rationalen Kontrolle des Denkens öffnen sich unbekannte, ja unvorstellbare Welten. Vielleicht nannten deshalb die alten Ägypter ihre Bilderschrift Hieroglyphen, Schrift der Gottesworte.

Kiosks and Screens of Silk

10 / 4 / 2017

Renowned London Illustrator Paul Davis shows a series of screen prints and original drawings.

April 20 – May 6, 2017

Opening Thursday, April 20, 7pm

Paul Davis also presents his work at the Medienhaus Lectures, Universität der Künste Berlin, Berlin-Schöneberg, Grunewaldstr. 2-5, Aula, Wednesday, April 19, 6pm

Kiosks, counters or desks are the inspiration for Davis’s next show which comprises limited edition silkscreen prints.

Being at a kiosk is mostly frustrating: the waiting - where have they gone? The misunderstanding - will my card work? The personality clash. The misery - until it’s proved otherwise as you’re surprisingly and joyfully upgraded to first class. They create a mental state; the outcome is unknown, it could go one way or the other. If it goes smoothly, it’s never mentioned again. If it goes badly, you tell everyone how stupid the world is and how nothing works: “I was at this kiosk this morning and I couldn’t BELIEVE what happened. I could have screamed…”

The kiosks themselves are silent helpers (apart from the ones with a crackling microphone/speaker system) and sit there doing their jobs, a small piece of architecture within architecture: security desks, receptions, post office counters, check-ins, travel centres (airport paranoia), government departments, buffets, gallery desks, food.

Davis thinks they’re almost holy in their power to bring reluctant people together: usually perfect strangers, one side demanding something, the other side paid to be reticent. He sees the enormous potential for happiness (but mostly gloom) so he set out to draw them, to make them up, to understand them more, to celebrate the psychology, to embrace the lowly kiosk because they affect us all.

It’s not their fault - it’s ours.

©Paul Davis 2017

Screen prints of Ruohan Wang

3 / 4 / 2017

Die Öffnungszeiten sind wegen des großen Interesses von Donnerstag bis Sonnabend bis 21 Uhr verlängert worden.

Ruohan Wang im Shining Labor mit dem Siebdrucker Jens-Uwe Clauß und den speziell für diese Ausstellung angefertigten vierfarbigen Serigrafien, die in der Ausstellung zu haben sind.

Ruohan Wang – Meschugge GIFs und neugierige Collagen

22 / 3 / 2017

Zeichnungen, Collagen und Animationen

30. März bis 15. April 2017

Austellungseröffnung 30. März, 19 Uhr

Als Abschlußprojekt ihres Meisterschülerstudiums an der Universität der Künste Berlin hatte sich Ruohan Wang nichts geringeres vorgenommen, als das Buch »Eine kurze Geschichte der Zeit« von Stephen Hawking zu illustrieren, das sie auf Deutsch gelesen hat.

Die populärwissenschaftlichen Erklärungen des theoretischen Physikers zu Singularitäten in der allgemeinen Relativitätstheorie, der Quantenfeldtheorie, zum Informationsverlust in schwarzen Löchern, zur Pfadintegral-Formulierung der Quantengravitation in nicht-trivialen Topologien und die supersymmetrische Stringtheorie sind auch in ihrer Vereinfachung kaum zu begreifen. Der Text liest sich, landläufig formuliert, wie reinstes Fach-Chinesisch.

An dieser Stelle schliesst sich ein Kreis: Die in Peking geborene Künstlerin macht sich eigene Bilder auf diese kosmischen Welterkärungsmodelle und hat so ein eigenes Universum entwickelt. Durch ihre Experimente versucht sie herauszufinden, wie neue physikalische Theorien illustrativ dargestellt werden könnten. Die Lückenhaftigkeit und geradzu groteske Unvollkommenheit ihrer farbenfrohen und absurden Darstellungen ist ihr dabei durchaus bewusst.

Hinter dem verspielten Humor und Sarkasmus ihrer Zeichnungen, Videos und Animationen steckt die alte künstlerische aber auch wissenschaftliche Erkenntnis, daß nur der etwas weiß, der weiß, daß er nichts weiß.

Die Stadt – Galerie bei Nacht

28 / 2 / 2017

After the opening night a view of the illuminated model city through the gallery window.

Die Stadt – Modell, Comic, und Zeitung

5 / 2 / 2017

Klasse Illustration, Universität der Künste Berlin

16. Februar bis 25. März 2017

Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 16. Februar, 19 Uhr

Im Wintersemester 2016/2017 haben die Bachelor- und Masterstudenten der Klasse Illustration an der Universität der Künste unter Leitung von Jakob Hinrichs ein Stadtmodell gebaut, dieses gezeichnet und in ihm diverse Geschichten als Comics inszeniert, die wiederum als gedruckte Zeitung zu dieser Ausstellung erscheinen werden.

1925 veröffentlichte der belgische Illustrator Frans Masereel seine Holzschnittserie »Die Stadt – La Ville«, in der er in 100 Bildern das Porträt einer Großstadt in Zeiten der Industriellen Revolution zeichnete. Fast 100 Jahre später untersuchen die Studenten die Stadt als Lebensraum zu Beginn des 21. Jahrhunderts: Wie hat sich unser Leben ver­ändert, wie formt die Stadt ihre Bewohner, wie beeinflusst ihre Struktur das Zusammenleben?

Die Stadtgeschichten über einen seltsamen Geruch, unzertrennliche Zwillinge, den Sprung in ein Stadtbad, das Zuspätkommen, subversive Plakate, die an der Wand ihre Botschaft ändern, magische Gewächse im Botanischen Garten, einen konstruktivistischen Boxer, das Überleben einer Eintagesfliege, eine anachronistische Videothek, die Frau im hohem Turm und den Raum 301 einer Pension lesen sich wie ein Episodenfilm, Momentaufnahmen einer modernen Stadt.

Church of Type – The King of American Letterpress

15 / 1 / 2017

100 Poster aus Kevin Bradleys Druckwerkstatt in Santa Monica, Los Angeles

19. Januar bis 11. Februar 2017

Ausstellungseröffnung am Donnerstag, 19. Januar, 19 Uhr

Es spielen die Mazookas, German Bluegrass, fast, loud and shrill

Seit 2013 betreibt der Illustrator, Maler, Designer und Drucker Kevin Bradley das Druckstudio »Church of Type« in Santa Monica. Er begann seinen Berufsweg bei Hatch Show Print in Nashville um dann 1997 mit Yee-Haw Industries in Knoxville, Tennessee seine eigene Hochdruckwerkstatt zu gründen.

25 Jahre lang hat Kevin Bradley Scheunen und Keller östlich des Mississippi durchsucht und so über 1700 bis zu 200 Jahre alte Bleisatz-, Holzschriften, Druckstöcke und Klischees gerettet. Einmal im Besitz dieser Schätze wollte Kevin Bradley Wege finden, diese auch zu benutzen, damit sie der Öffentlichkeit sichtbar werden. Das alte typografische Material setzt er deshalb mit eigenen illustrativen Holzschnitten und selbstgeschnittene Schriften auf originäre Weise zu modernem Grafikdesign zusammen. Als Auftragsarbeit aber auch als eigene Kunstprojekte entstanden Plakate für amerikanische Musiklegenden, für’s Wrestling und Boxen, Bildende Kunst und zur Politik. 2013 lud er seine 30 Tonnen Druckwerkstatt auf einen LKW und durchquerte auf einer epischen Reise das Land von Ost nach West, um in Santa Monica seine Werkstatt als Church of Type neu einzurichten. Bradley produziert seine Poster auf einer Vandercook-Andruckpresse und einer Presse für Formate von bis zu 1,2x3 Metern, die eigentlich für den Tiefdruck konzipiert wurde. Neben seinen Pressen, Zeichen- und Schriftschränken, einer Schneidemaschine und einer archaischen Oberholzfräse mit Transmissionsriemen gibt es keinen Quadratzentimeter an den Wänden oder der Decke, der nicht mit Plakaten beklebt wäre.

Die Kirche der Typografie ist für Kevin Bradley mehr als eine Druckwerkstatt. Sie steht für die Bedeutung der Kommunikation für die Mythologie der Menschheit seit dem Lagerfeuer, die archetypische Sehnsucht nach der Macht des Worts und des Bildes gemischt mit dem Geruch von Druckfarbe und Holzstaub.

Afghanische Kriegsteppiche aus der Sammlung Till Passow

3 / 12 / 2016

15. Dezember 2016 bis 14. Januar 2017

Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 15. Dezember, 19 Uhr

Es sprechen Prof. Dr. Wasim Frembgen, Hauptkonservator und Leiter der Abteilung Islamischer Orient am Museum Fünf Kontinente in München und Till Passow

Das Besondere afghanischer Kriegsteppiche liegt in der Überlagerung von traditioneller Schönheit und aktuellem Kriegsgeschehen. Sie entstanden erstmals Anfang der 1980er Jahre vor dem Hintergrund des afghanischen Widerstands gegen die Invasion sowjetischer Truppen und dokumentieren das Eindringen der Hölle ins Paradies. In ihren Darstellungen treten Panzer, Kampfhubschrauber, Jagdbomber, Kalaschnikows, Handgranaten und Minen an die Stelle traditioneller dekorativer Elemente und werden zu Sinnbildern für den modernen Krieg.

Obwohl diese geknüpften Bilder die Allgegenwart von Waffen bezeugen und vom Leid der Menschen berichten, verweisen sie auch auf traditionelle Werte, die Hoffnung geben sollen und Frieden verheißen. Mit dieser »Kunst im Widerstand« haben die Menschen eine Ausdrucksform gefunden, um sich mit den Kriegserlebnissen und ihrer Flucht aus der Heimat auseinander zusetzen.

Beinahe 35 Jahre Krieg haben die visuelle Kultur Afghanistans geprägt. Als Bilder des Erinnerns haben diese Teppiche des Krieges eine anhaltende Aktualität. Ihre »Designer« und Hersteller sind zu »visuellen Historikern« geworden.

Till Passow hat bei Filmarbeiten in Pakistan und Afghanistan in über einer Dekade eine umfangreiche Sammlung von Kriegsteppichen zusammengetragen und damit Die Neue Sammlung - The International Design Museum Munich, der Pinakothek der Moderne München, dabei unterstützt, ihre eigene Sammlung von Kriegsteppichen zu begründen.

Wasunger Tabletts, Siebdruck

22 / 11 / 2016

Bernard Stein signiert im MFI das Siebdruckplakat für die Ausstellung

Format A1

limitierte Auflage von 50 Exemplaren

4 Sonderfarben, nummeriert und signiert, 48 Euro

Stein Brandt Etienne, Wasunger Tabletts

10 / 11 / 2016

24. November bis 10. Dezember 2016

Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 24. November, 19 Uhr

Bernard Stein, Anky Brandt und Markus Etienne befassen sich mit »allen« Aspekten dieser Wasunger Tabletts, 
die sie herausfinden können. In der Ausstellung im MFI 
zeigen sie Teile ihrer Sammlung, sowie ihre gestalterische und künstlerische Bestandsaufnahme.

Zwischen 1912 und 1989 wurden in der südthüringischen Stadt Wasungen von der Firma RuFra (Rudolph & Franz) Serviertabletts hergestellt. Sie bestehen in aller Regel aus hölzernen Umrandungs-Leisten, einer Bodenfläche aus Hartfaser sowie einer Glasplatte mit einem Motiv.

Im Laufe der Jahrzehnte haben sich sowohl die 
abgebildeten Motive verändert, als auch die Art und Weise wie das Motiv hinter die Glasflächen gelangte. Die Motive reichen von Naturdarstellungen über Jugendstil, Art Deco, Japonismus und Ornamentik bis zu Bauhaus, Abstraktion und Konkreter Kunst. Bei der Firma RuFra gab es auch die 
Möglichkeit spezielle Motive für ein Jubiläum oder 
ähnliches anfertigen zu lassen.

Bis in die 1980er Jahre wurden die Motive mit Hilfe von Schablonen oder Freihand aufgetragen bzw. im Siebdruck direkt auf das Glas gebracht und dann flächig lackiert. 
In den 80ern wurden schliesslich bereits vorgedruckte 
Blätter hinter die Glasflächen eingelegt. 

Atak – Martha etait la

25 / 8 / 2016

Originale des Buchs »Martha«, das im April 2016 im Aladin Verlag Hamburg erschienen ist

8. bis 29. September 2016

Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 8. September 2016, 20 Uhr

Martha war die letzte ihrer Art. Die Wandertaube bevölkerte einst mit Milliarden von Artgenossen den Himmel Nordamerikas. Wo die Tauben auftauchten, verdunkelte sich der Himmel wie bei einer Sonnenfinsternis und angeblich soll es nicht bloß Stunden, sondern bis zu drei Tage gedauert haben, bis die Schwärme vorbeizogen – mehrere hundert Kilometer lang sollen sie gewesen sein.

Mitte des 19. Jahrhunderts hätte man es nicht für möglich gehalten, dass die Wandertauben rund fünfzig Jahre später ausgerottet sein würden. Die Tiere wurden massenweise vom Himmel geschossen, bis sie um 1890 fast verschwunden waren. Ein Gesetz, dass die Jagd auf die Tiere verbot, kam zu spät. Übrig blieb zum Schluss nur noch Martha, benannt nach der First Lady der USA Martha Washington, die ihre letzten Lebensjahre im Zoo von Cincinnati verbrachte, wo sie schließlich im Alter von 29 Jahren starb.

In seinem neuesten Bilderbuch setzt ATAK Martha und ihren Artgenossen in kraftvollen Farben und mit Texten voller Poesie ein Denkmal. Eindringlich erzählen die jeweils auf ganzen Doppelseiten konzipierten Bilder von der Schönheit der Natur und mahnen vor dem gewaltvollen Umgang der Menschen mit dieser. (Pressetext des Aladin Verlags)

Sophie Dutertre

4 / 7 / 2016

»Elle ne bouge absolument pas«


Farbholzschnitte und Bücher

7. bis 30. Juli 2016


Eröffnung: 7. Juli 2016, 19 Uhr


Sophie Dutertre ist anwesend. Es spielen die Mazookas.

Das Schicksal ist ein grosser Tiger der einen von hinten überfällt: Ein typisches Blatt aus der grossen Zahl prächtiger Farbholzschnitte von Sophie Dutertre aus Frankreich, die ab dieser Woche im Ministerium für Illustration zu sehen sind. 
Ihre Figuren irren durch den Dschungel des Lebens. Sie suchen, finden und verlieren sich.

Die Bilder erzählen von der unendlichen Geschichte der Begegnung zwischen Mann und Frau, von Liebe, Sehnsucht, Angst und Verrat. Die kurzen Sätze, mit denen die Illustratorin ihre Szenen meisterlich ergänzt, öffnen tiefe Einblicke in Nuancen von Gefühlen und Situationen in menschlichen Beziehungen. Oft meint der Betrachter, ähnliches genau so erlebt zu haben, ohne diesen Momenten die gleiche Aufmerksamkeit geschenkt zu haben.


Die Arbeiten von Sophie Dutertre wurden in Frankreich, Deutschland, Japan, Kanada und den USA in Zeitungen, als Bücher aber auch bei großen Modemarken publiziert. Weil die meisten ihrer Farbholzschnitte vergriffen sind, ist diese Ausstellung eine seltene Gelegenheit, dieses besondere Werk in Originalabzügen zu bewundern.

20 Jahre Siebdruckwerkstatt Shining-Labor

8 / 6 / 2016

20 Jahre

Shining Labor

9. bis 28. Juni 2016

Ausstellungseröffnung:

Donnerstag, 9. Juni, 19 Uhr

Siebdruckedition »Arbeiter«

30 x 40 cm, Auflage 50 Exemplare

Zwölf signierten Grafiken in bis zu fünf Farben

von Aljoscha Blau, Atak, Christoph Niemann, Eyk Hirschnitz,

Henning Wagenbreth, Judith Drews, Karin Clauß, Katja Spitzer,

Monika Aichele, Nadia Budde, Nathalie Lete und Sophia Martineck

in einem zweifarbigen Umschlag

gedruckt von Jens-Uwe Clauß, Shining-Labor, Berlin

280 Euro

20 Jahre Siebdruckwerkstatt Shining-Labor

8 / 6 / 2016

20 Jahre

Shining Labor

9. bis 28. Juni 2016

Ausstellungseröffnung:

Donnerstag, 9. Juni, 19 Uhr

Seit zwanzig Jahren druckt Jens-Uwe Clauß Siebdrucke für Grafiker und Illustratoren in Berlin und weit darüber hinaus. Angefangen als Küchentischdruckerei von Aufklebern für die Bands Feeling B und Freygang entwickelte sich in den vergangenen zwanzig Jahren eine veritable Kunstdruckerei. Ein Erfolgsgeheimnis des Shing Labors besteht in seiner Lage an der Kastanienallee in der Mitte des Prenzlauer Bergs. Zur Auswahl von Papier, Farben und Mischtöne können die Künstler schnell malvorbei fahren, ihr Projekt diskutieren, sich von Arbeiten der Kollegen und dem zufälligen Übereinanderdruck der Farben auf den Makulaturbögen inspirieren lassen. Ein weiteres Erfolgsgeheimnis liegt in der Druckkunst von Jens-Uwe Clauß, seiner Erfahrung, Experimentierfreude, Zuverlässigkeit und seiner Begeisterung für die grafischen Kunst.

Das MFI feiert das Shining Labor und pflastert seine Wände mit unzähligen Drucken verschiedenster Künstler aus den letzten zwanzig Jahren.

Ana Albero – pet portraits

22 / 5 / 2016

Ana Albero

pet portraits

Opening: Thursday, Mai 26, 7pm

Pet portrait afternoon: Saturday, June 4, 3pm

In our next edition Ana Albero opens a pet portrait studio at the MFI. Ana´s beautiful, warm and imaginative characters, rooms and landscapes were published in newspapers, magazines and books from Tokio over London, Berlin, Paris to New York. She invites you with the following letter and offers additionally a pet portrait afternoon on June 4 where you are invited to bring your pets of all kinds and sizes to get their portraits drawn.

Dear friends and colleagues,

I would like to invite you to my exhibition Pet Portraits at MFI Berlin.

Over the last years I have noticed that I was being commissioned more and more parenting and children-themed editorial illustrations.

Two of my biggest commissions lately were illustrated children´s books, so I guess I may have slipped into the children-friendly illustration scene involuntarily.

Instead of trying to change what seemed unavoidable, I decided to embrace the children´s book genre and make it my own. With Pet Portraits my intention was to work on my own illustrated book, having full control over the whole process from the concept to the final product.

My goal was to have fun working on this self-initiated project, so I created the character Petra, a female artist who works as a pet portraitist. I am personally more interested in female characters and I am also an animal enthusiast, that is why telling her story made so much sense to me.

Unlike traditional children´s books I avoided to be particularly instructing or moralistic. I preferred to concentrate on recreating what I imagine to be Petra´s everyday life.

Pet Portraits is my humble tribute to professional artists and in a way tells my own story too.

Come to MFI and visit Petras studio, there will be original drawings, prints, beer, a raffle and the very last copies of my book Pet Portraits.

eBoy – prints and toys

16 / 5 / 2016

12. bis 24. Mai 2016

Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 12. Mai, 19 Uhr

Galeriegespräch: Donnerstag, 19. Mai, 19 Uhr

It is hard to believe, but after years of successful work the internationally reknown trio eboy does finally their first show in Berlin at the Ministry of Illustration.

Kai Vermehr, Steffen Sauerteig und Svend Smital founded their group in 1997 in Berlin and delivered since beautiful, imaginative and powerful pixelized images all over the world to big companies and international publishers.

In the tradition of Merians vedutas, the narrative density of Brueghel, Hieronymus Bosch‘s nightmares and a naive happy popart of early video games the »Godfathers of Pixel« are going to show city posters, puzzels, 3-dimensional BlockBobs and other objects in a show of only two weeks that you should not miss.

Galeriegespräch mit Volker Pfüller

1 / 5 / 2016

Am Dienstag, 3. Mai 2016, 19 Uhr gibt es die Gelegenheit einen großen Meister der Plakatgestaltung in einem persönlichen Gespräch (Moderation: Henning Wagenbreth) kennenzulernen und Fragen zu stellen bevor die Ausstellung am kommenden Wochenende abgebaut wird.

A gallery talk with Volker Pfüller on Tuesday, May 3rd 2016 offers the oportunity to meet a great master of poster design in person bevor the show will be closed the coming weekend.

Volker Pfüller - Plakate und Linolschnitte

18 / 4 / 2016

21. April bis 8. Mai 2016

Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 21. April, 19 Uhr

Galeriegespräch: Dienstag, 3. Mai, 19 Uhr

1939 in Leipzig geboren, hat Volker Pfüller in mehr als 45 Jahren ein umfangreiches Werk als Illustrator, Buchgestalter, Bühnen- und Kostümbildner geschaffen und auch als Professor an wichtigen deutschen Kunsthochschulen prägende Spuren hinterlassen.

Die Ausstellung von Plakaten und Linolschnitten zeigt die große Beobachtungsgabe dieses Zeichners, den Humor des Kommentators, den Spielwitz des Theaters, die Präzision des Linolschneiders, die Experimentierfreude beim Drucken, die Neugier eines großen Kenners seines Fachs und damit die Modernität eines Traditionalisten.

Zur Ausstellungseröffnung werden ein signierter Linolschnitt und zwei Plakate in einer Lotterie verlost.

Vier verschiedene Original-Linolschnitt-Bücher aus der legendäre Lubokreihe, aber auch einige Einzelblätter können erworben werden

Zebu – Original

31 / 3 / 2016

Ausstellung von Lynn Lehmann und Dennis Gärtner:

Acrylbilder, Siebdrucke und nur zur Vernissage:

Riesen Tombola mit Siebdrucken sowie einer 2m x 3m großen Original-Malerei als Hauptgewinn!

31. März bis 18. April 2016

Ausstellungseröffnung:

Donnerstag, 31. März, 19 Uhr

You guys design work in screen printing, drawing and mural painting. What´s your favourite medium?

We like to experiment with different materials and techniques to keep surprising ourselves. In recent years, screen printing small editions and zines has been a big part of our work and more recently we were inspired to work on originals using acrylic paints. Because we grew up within the graffiti-culture we still have a passion for working on walls and outdoor surfaces in public spaces. Also, working on a mural is a welcome change to daily life in the studio, illustrating.

You guys try and support bigger social issues through your work. We´d love to hear a bit more about this.

We like to support projects that we believe in. Often these projects don´t have a budget to pay you, but they give you a lot of space for your own ideas. Just recently we did a cover illustration for streem; an arts and culture magazine which is sold by homeless citizens all over Berlin to help them earn a living.

excerpt from an interview with Kate Lewin

Zebu - Original

12 / 3 / 2016

Acrybilder

Ausstellungseröffnung 31. März 2016, 18 Uhr

Das Berliner Duo Zebu, Lynn Lehmann und Dennis Gärtner haben sich zuerst mit Wandbildern in verlassenden Fabrikgeländen einen Namen gemacht. Die besonderen handwerklichen Herausforderungen der Malerei auf grossen Wänden haben sicher ihre flächige und auf wenigen Grundfarben bestehende Bildsprache geprägt. Inzwischen zeichnen, malen und gestalten sie darüber hinaus auch Bücher, Grafiken und Plakate. Das Besondere an Zebu ist vielleicht, daß beide immer gemeinsam an allen Projekten arbeiten. Ihr phantastische und humorvolle Welt von abstrakten Figuren, Räumen und Ornamenten ist im MFI auf diversen Acrylbildern zu sehen.

Banner: Matti Gajek, Paul Waak, Marc Hennes

14 / 3 / 2016

17. bis 28. März 2016

Am Donnerstag, 17. März 2016, 18 Uhr öffnet die zweite Ausstellung des MFI

»Matti Gajek, Marc Hennes, Paul Waak zeigen BANNER. Großformatige Drucke mit schnellen, harten Botschaften. Die drei Zeichner präsentieren eine fröhliche Subversion des Maximaltriggers allgegenwärtiger Gebrauchsbildwelten: naiv, psychodelisch, postdigital. In einer Form, die es auf den ersten Blick anlegt, spielen sie mit dem zweiten und dritten Hinsehen. Schicht für Schicht offenbart sich eine Welt mit eigenen Regeln. Devotionalien der Alltagskultur zwischen Schrott und Resakralisierung, offizielle Verlautbarungen mit zweifelhafter Gravitas, Poesie und Elend großer Glücksversprechen.« Statement der Künstler

Banner: Matti Gajek, Paul Waak, Marc Hennes

11 / 3 / 2016

Am Donnerstag, 17. März 2016, 18 Uhr öffnet die zweite Ausstellung des MFI mit den Zeichnern Matti Gajek, Paul Waak und Marc Hennes.

Matti Gajek zeigt eine Serie von Stilleben, bei denen es ihm um die Rückführung des digitalen Found-Footage-Prinzips in eine eigene zeichnerische Form geht. Er lässt verschiedene Formen und Materialen aus denen die Ausstellung aufgebaut sein wird, in seine Zeichnungen zurückfliessen.

Paul Waak fasst seine Arbeiten unter dem Thema Eskapaden zusammen. In seiner Serie werden Menschen bei abenteuerlichen Handlungen, wie Gewalt, Sex und Drogenkonsum gezeigt.

Marc Hennes setzt sich anhand des Namens »Ministerium für Illustration« mit Institutionen und deren Wirkung auseinander. »Es wird zur Zeit immer wieder behauptet, daß das politische System an die Grenzen einer Verwalt- und Regierbarkeit stößt.« Er hat das Gefühl, einer Ratlosigkeit der gesellschaftlichen Institutionen gegenüberzustehen und versucht dieses in einem Szenario darzustellen.

Riikka Laakso und Noa Snir

23 / 2 / 2016

Das Ministerium für Illustration eröffnet am 25. Februar mit einer Doppelausstellung von Riikka Laakso und Noa Snir, zwei Masterabsolventen der Universität der Künste Berlin.

Riikka Laakso gestaltete mit vielen großformatigen Linolschnitten ein Buch »Über die Zahl 7«. Doppelausstellung mit Noa Snir vom 25. Februar bis zum 8. März 2016.

Noa Snir, Linolschnitt aus der Serie »Disorder«, 2015